Das glückliche Reh (ein Gastbeitrag)

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Das Reh springt hoch, das Reh springt weit
warum auch nicht, es hat ja Zeit.

Da kommt ein Jäger mit Gewehr,
er trägt es selbst, es ist nicht schwer.

Im Wald sieht er das Reh so springen,
und ruft die Frau an: “Wetz die Klingen!”

Und schon legt er die Flinte an,
ob er das Reh wohl treffen kann?

Ein lauter Schuss halt durch den Wald,
das Reh schreckt auf, so ist das halt.

Da ging die Kugel wohl daneben,
und das Reh bleibt doch am Leben.

Das Reh springt hoch, das Reh springt weit,
warum auch nicht, es hat ja Zeit.
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©Gregor Illemann   (inspiriert durch Heinz Erhardt – und den Rehbraten am Wochenende)
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Ausnahmsweise gibt es in der rmi-wortwerkstatt einen Gastbeitrag. NUR FÜR KURZE ZEIT (Also greifen Sie zu!) Das Dichten scheint in der Familie zu liegen…

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Poesie - schadet nie!
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