Menschensohn

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Ich will mit den Träumern wandern,
die einer Sternschnuppe folgen,
um ein plärrendes Baby
als König der Welt zu verehren.

Will mich, wenn wir es finden,
verneigen vor seiner winzigen Schönheit
und seine erhabene Verletzlichkeit bewundern.
Und wenn seine wimmernde Anmut
in mir unwiderstehlich die Liebe weckt,
dann werde ich ihm ein Lächeln schenken,
meine besten Wünsche,
meine Zeit und Kraft und alle Talente.

Du Gottesbaby, Menschensohn, strahlst Leben aus;
und sogleich können auch wir nur noch strahlen und leben.

So gefunden,
werden wir auf einem anderen Weg weiterziehen.

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©rmi, Dez2010.

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Poesie - schadet nie!
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