Ein Weihnachtsgedicht

Das Jesusbaby brüllte laut,
damit ein jeder nach ihm schaut.
Kein Loben „Oh, der Gottessohn…“ –
vielmehr „Wie furchtbar, stoppt den Ton!“

So suchten manche Jahr um Jahr,
wie Jesus wohl zu stoppen war.
Auch als er nicht mehr derart schrie:
Selbst, was er sagte, hassten sie.

Als er am Kreuz verstummen sollt‘,
gab er den Geist in alle Welt.
Der wirkt seither, wie er es will;
ist wie das Baby selten still.

©rmi

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Poesie - schadet nie!
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